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Vorsorge, die jeder versteht. Fast jeder.

Vorsorge, die jeder versteht. Fast jeder.

Holstein VorsorgePlus.

Der einfachste Riester-Banksparplan. Mit Förderquoten bis zu 130%.

Details

Wenn Vater Staat Geldgeschenke verteilt, dann sollte man sie mitnehmen!

Die Riester-Zulage war für viele Berechtigte aber bisher ein rotes Tuch. Zu kompliziert. Zu viel, um was man sich kümmern soll. Die Anlage­möglichkeiten zu unübersichtlich.Vieles hat sich aber seit Beginn der Riester-Förderung verändert. Und die Sparkasse Holstein macht es nun noch leichter! Keine Versicherung. Keine Fonds.

Riester-Zulagen können Sie jetzt einfach nachvollziehbar und übersichtlich auf einem Sparvertrag einstreichen. Der Sparplan Holstein VorsorgePlus macht es möglich.

Übersichtlicher, einfach nachvollziehbarer Banksparplan

Attraktive Zinsen von z.Zt. 0,52 % p.a.

100% Kapitalgarantie von Anfang an

  • Hohe Rendite durch Fördergelder vom Staat (Riester) und steuerliche Vorteile durch Sonderausgabenabzug
  • Einfache Handhabung durch Dauerzulagenantrag
  • Rentenbeginn zwischen dem 62. und 67. Lebensjahr frei wählbar
  • Teilauszahlung bis zu 30 % des Kapitals bei Renteneintritt möglich
  • Anpassungen bei familiären und finanziellen Veränderungen möglich
  • Hartz IV-Sicherheit

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Unsere Kollegin informiert über die Altersvorsorge-Lösungen

FAQ

Fragen und Antworten

Zum Holstein VorsorgePlus

Wozu dient die „Riester-Rente“ überhaupt?

Der Gesetzgeber hat mit der Rentenreform 2001 auf die sich ändernde Altersstruktur der Bevölkerung reagiert. Der Staat kann die Rentenzahlung im Umlageverfahren auf Grund der demographischen Entwicklung nicht im bisherigen Umfang aufrechterhalten. Das Versorgungsniveau wird zurückgehen. Der Staat eröffnet durch die "Riester-Rente" die Möglichkeit, privat vorzusorgen, und gewährt hierfür Förderungen. Dies ist der Einstieg in die so genannte private kapitalgedeckte Altersvorsorge. Hier spart der Bürger nur für sich selbst.

Wer bekommt die staatliche Förderung?

Alle rentenversicherungspflichtigen Beschäftigten (Deutsche Rentenversicherung Bund- hierzu wird auch die Künstlersozialkasse gezählt) können grundsätzlich die staatliche Förderung (Riester-Zulagen und Steuer-Sonderausgabenabzug) erhalten.

Die gleiche Regelung gilt auch für Arbeitslose, wenn sie zuvor rentenversicherungspflichtig beschäftigt waren und auch für Versicherungspflichtige nach dem Gesetz über die Alterssicherung der Landwirte, die nicht pflichtversichert in der gesetzlichen Rentenversicherung sind.

Die Förderung können auch Beamte, Richter, Soldaten und Bezieher von Amtsbezügen erhalten. Voraussetzung ist allerdings eine Einverständniserklärung gegenüber der Besoldungsstelle. Diese Einverständniserklärung dient zur Weitergabe der für die Ermittlung der Zulagenberechtigung notwendigen Daten und zur maschinellen Verarbeitung durch die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA).

Auch Bezieher einer Vollrente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit gehören zum begünstigten Personenkreis- hierbei spielt es keine Rolle, ob zusätzlich eine rentenversicherungspflichtige Beschäftigung ausgeübt wird oder nicht.

NEU ab 2013: Geringverdiener, sogenannte Minijobber:
es gilt:
- es besteht eine generelle Versicherungspflicht!
- Der Minijobber muss sich aktiv von der Versicherungspflicht befreien lassen!
Dies bedeutet im Umkehrschluss:
Grundsätzlich sind zunächst alle NEUEN Minijobber ab 2013 riesterförderfähig, es sei denn, sie lassen sich von der Versicherungspflicht befreien.

Für bereits bestehende Minijobs vor 2012 gilt eine 1-jährige Karenzzeit, in der sich der Minijobber entscheiden muss, ob er pflichtig werden will oder nicht.

Entscheidet er sich nicht für die Befreiung, wird er automatisch ab dem Jahr 2014 pflichtig und es müssen eigene Beiträge abgeführt werden und er wird dann ab 2014 automatisch förderfähig!

Bei den vorgenannten Gruppen spricht man von unmittelbar Begünstigten.

Wenn bei zusammenlebenden Ehegatten nur einer förderberechtigt ist und dieser die Förderung nutzt, so ist der andere Ehegatte berechtigt, Zulagen zu erhalten, wenn ein auf seinen Namen lautender Altersvorsorgevertrag besteht (so genannte mittelbare Begünstigung). Allerdings erhält er die Zulage nur, wenn im Jahr ein Mindesteigenbeitrag für den mittelbar geförderten Vertrag in Höhe von 60 EURO (sogenannte Sockelbeitrag) entrichtet wird.

Folgende Personen gehören nicht zum unmittelbar begünstigten Personenkreis:
- Sozialhilfeempfänger
- Bezieher eine Rente wegen Alters
- Selbstständige
- Berufsständisch Versicherte

Eine detaillierte Auflistung zum geförderten Personenkreis finden Sie unter www.deutsche-rentenversicherung-bund.de

Worin liegt der Vorteil der Riester-Rente?

Seit dem Jahr 2002 werden für freiwillige Beiträge zur privaten Altersvorsorge Zulagen gezahlt und der Zulageberechtigte hat die Möglichkeit, zusätzlich die Aufwendungen vom zu versteuernden Einkommen abzusetzen. Nach mehreren Steigerungen in der Vergangenheit haben die Zulagen 2008 ihre endgültige Höhe erreicht.

Die Grundzulage beträgt:
ab 2008 pro Jahr 154 €

Für Berufseinsteiger bis zum 25. Lebensjahr wird einmalig ein Berufseinsteigerbonus in Höhe von 200,- € gezahlt.

Wie hoch ist die Kinderzulage?

Für jedes Kind, für das ihm Kindergeld ausbezahlt wird, steht einem Zulageberechtigten zudem eine Kinderzulage zu.

Die Kinderzulage beträgt:
ab 2008 pro Jahr 185 € Für Kinder, die vor dem 01.01.2008 geboren sind.
300 € Für Kinder, die ab dem 01.01.2008 geboren sind.

Wie erfolgt der Sonderausgabenabzug?

Im Rahmen bestimmter Höchstgrenzen können freiwillige Beiträge vom zu versteuernden Einkommen abgesetzt werden. Diese Höchstgrenze beträgt:
seit 2008: 2.100 €

In diesen Beiträgen sind die jeweils auf den Vertrag gezahlten Zulagen bereits enthalten. Je nach individuellem Einkommenssteuersatz wirkt sich der Sonderausgabenabzug unterschiedlich aus. Im Rahmen seiner Steuererklärung kann der Vorsorgesparer über die Beantragung der Zulage hinaus einen Sonderausgabenabzug geltend machen. Das Finanzamt berechnet dann im Rahmen einer so genannten Günstigerprüfung, ob der Steuervorteil die Zulagen übersteigt und berücksichtigt ein positives Ergebnis bei der Festsetzung der Einkommenssteuer.

Wie hoch ist der Mindesteigenbeitrag?

Um die volle Zulage zu bekommen, muss jeder unmittelbar begünstigte Vorsorgesparer einen Mindesteigenbeitrag leisten.
Dieser beträgt: seit 2008 jährlich 4% der im vorangegangenen Kalenderjahr erzielten beitragspflichtigen Einnahmen, jedoch nicht mehr als die sonderabzugsfähigen Beträge, jeweils um die Zulagen vermindert. Bei Beamten, Richtern und Soldaten wird die Besoldung, bei Empfängern von Amtsbezügen werden diese zu Grunde gelegt. In jedem Fall muss der so genannte Sockelbetrag geleistet werden. Wenn ein Anspruchsberechtigter nur ein sehr geringes Einkommen erzielt, zum Beispiel weil er erst zum Ende des Jahres eine Beschäftigung aufgenommen hat, muss er den Sockelbetrag zahlen. Der Sockelbetrag beträgt seit 2005 einheitlich 60,- € pro Jahr.

Auch mittelbar Zulagenberechtigte müssen seit 2012  den Mindesteigenbeitrag in Höhe von 60,- € pro Jahr leisten.

Bitte beachten Sie, dass wir für unmittelbar Zulagenberechtigte einen Mindesteigenbeitrag von mtl. 25,- € verlangen. Dies gilt nicht für mittelbar Zulagenberechtigte, allerdings ist hier Voraussetzung, dass der unmittelbar Zulagenberechtigte seinen Vertrag ebenfalls bei uns führt.

Welche Folgen hat es, wenn ich meinen Mindesteigenbeitrag nur teilweise oder gar nicht zahle?

Die Zulagen werden nach dem Verhältnis der Altersvorsorgebeiträge zum Mindesteigenbeitrag gekürzt. Das bedeutet, dass der Anspruchsberechtigte, der nur 70% des Mindesteigenbeitrages geleistet hat, auch nur 70% der ihm zustehenden Zulagen erhält.

Was bedeutet die Zertifizierung?

Zum Nachweis der Förderfähigkeit von Altersvorsorgeprodukten hat der Gesetzgeber eine Zertifizierung vorgesehen. Das bedeutet, dass eine Zertifizierungsstelle bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht prüft, ob die Altersvorsorgeverträge die gesetzlich vorgeschriebenen Bestandteile enthalten. Nur dieser vollständige Inhalt wird zertifiziert. Die Zertifizierung bedeutet nicht, dass die Zertifizierungsstelle die Wirtschaftlichkeit und das Erreichen eines bestimmten wirtschaftlichen Erfolges garantiert.

Unsere Zertifizierungsnummer lautet: 004575 Unsere Anbieternummer lautet: AN0303011811

Wie erhält man die Zulage?

Die Zulage muss bei der Zentralen Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) beantragt werden. Bei Antragsaufnahme erhalten Sie einen Dauerzulagenantrag. Mit dem Dauerzulagenantrag bevollmächtigt der Vorsorgesparer schriftlich die Sparkasse Holstein, die Zulage für ihn zu beantragen. Der Dauerzulagenantrag braucht nur einmal ausgefüllt zu werden. Die Angaben über die Einnahmen des Sparers fragt die Sparkasse dann beim Rentenversicherungsträger ab. Alles Weitere erledigt die Sparkasse zusammen mit der ZfA. Der Zulagenbetrag wird dem Altersvorsorgevertrag gutgeschrieben. Der Anspruchsberechtigte ist verpflichtet, dem Anbieter unverzüglich eine Änderung der Verhältnisse mitzuteilen, die zu einer Minderung oder zum Wegfall des Zulageanspruchs führt (z.B. Wegfall des Kindergeldanspruchs, Scheidung). Darüber hinaus sollte auch jede Änderung mitgeteilt werden, die zu einer Erhöhung des Zulagenanspruchs führen (z.B. Geburt eines Kindes).

Wer erhält die Kinderzulage?

Bei Eltern, die zusammenleben, wird der Mutter die Kinderzulage zugeordnet, auf Antrag beider Elternteile dem Vater. Dieser Antrag erfolgt über den Dauerzulagenantrag.

Leben die Eltern getrennt, wir die Zulage an den Zulagenberechtigten ausgezahlt, der das Kindergeld erhält.

Welche Anlageformen für die Riester Rente gibt es?

  • Bankguthaben mit Zinsansammlung (Holstein VorsorgePlus)
  • Investmentfondssparpläne (Deka BonusRente)
  • Rentenversicherungen (Provinzial PrämienRente)

Alle Produkte müssen die im Altersvorsorgeverträge-Zertifizierungsgesetz
aufgestellten Kriterien erfüllen und werden in eine Ansparphase und eine Auszahlungsphase gegliedert.

Ist die Anlage sicher?

Ja. Alle Anbieter sind gesetzlich dazu verpflichtet, dem Anleger zumindest die eingezahlten Beiträge inklusive Zulagen mit Beginn der Auszahlungsphase zur Verfügung zu stellen.

Ist es möglich, mehrere Altersvorsorgeverträge zu besparen?

Für maximal zwei Verträge in einem Jahr kann die Zulage beantragt werden. Sie wird dann entsprechend dem Verhältnis der auf diese Verträge geleisteten Beiträge verteilt. Dies gilt allerdings nur für unmittelbar Zulagenberechtigte Sparer!

Was bedeutet 'schädliche Verwendung'?

Eine 'schädliche Verwendung' liegt immer dann vor, wenn das angesparte Vermögen im Ergebnis nicht dem Zweck der Sicherung der Lebensstandards im Alter zugeführt wird. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn der Vorsorgesparer in Notfällen auf seinen Vermögensstock zurückgreifen muss. Dies ist ihm im Einvernehmen mit dem Anbieter jederzeit erlaubt; er muss aber dann die auf den Entnahmebetrag anteilig entfallenen Zulagen und etwaige darüber hinausgehende Steuervorteile aus dem Sonderausgabenabzug an den Staat zurückzahlen. Allerdings braucht er auf den zurückzuzahlenden Steuervorteil keine Zinsen zu entrichten. Darüber hinaus sind die in dem auszuzahlenden Betrag enthaltenen Erträge und Wertsteigerungen als sonstige Einkünfte zu versteuern. (Eine Entnahme aus Kapital, das auf ungeförderten Beiträgen beruht, ist ohne weiteres möglich, ohne dass die steuerliche Förderung zurückgezahlt werden muss. Allerdings sind die Erträge aus ungeförderten Beiträgen bei Auszahlung als sonstige Einkünfte zu versteuern.)

Können Gelder auch variabel ausgezahlt werden?

Eine Auszahlung in variablen Teilraten ist nicht zulässig. Der Vorsorgesparer kann sich zu Beginn der Auszahlungsphase maximal 30% des zu diesem Zeitpunkt vorhandenen geförderten Kapitals auf einmal auszahlen lassen. Zu einem späteren Zeitpunkt ist eine Einmalauszahlung hingegen nicht mehr möglich. Diese Beschränkungen beziehen sich nur auf das aus geförderten Beiträgen gesparte Kapital - nicht auf Überzahlungen in Form von nicht geförderten Beiträgen.

Was passiert, wenn der Vorsorgesparer während der Ansparphase verstirbt?

Nach dem Tod des Zulagenberechtigten wird der Erbfall entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen einer förderschädlichen Verfügung grundsätzlich gleichgestellt, d.h. das gesparte Kapital auf dem Holstein VorsorgePlus Konto geht, nach Abzug der bisher eingeflossenen staatlichen Förderung, in die Erbmasse über. Von den Erben sind die gesamten angefallenen Zinsen zu versteuern.

Ausnahme: Förderunschädlich kann beim Tod eines Ehepartners das Altersvorsorgevermögen auf einen Altersvorsorgevertrag des überlebenden Ehepartners übertragen werden. Sollte für den überlebenden Ehepartner noch kein Altersvorsorgevertrag bestehen, kann zum Zwecke der Übertragung ein neuer Vertrag abgeschlossen werden. Eine Übertragung kann erst im Jahr nach dem eingetretenen Todesfall durchgeführt werden, da die Zulagenansprüche aus dem Sterbejahr erst bearbeitet werden müssen. Das angesparte Kapital unterliegt unter Umständen der Einkommenssteuerpflicht. Eine förderunschädliche Übertragung auf Kinder oder andere Personen ist generell nicht möglich.

Was passiert, wenn der Vorsorgesparer während der Auszahlphase verstirbt?

Nach dem Tod des Zulagenberechtigten wird der Erbfall einer förderschädlichen Verfügung gleichgestellt. Auch hier gilt die Ausnahmeregelung für die förderunschädliche Übertragung auf den Altersvorsorgevertrag des Ehepartners. Bei einem Todesfall in der Auszahlungsphase muss unterschieden werden, welche Auszahlungsform für den Holstein VorsorgePlus Vertrag gewählt wurde:

Sofort beginnende Rentenversicherung:
Verstirbt der Rentenbezieher innerhalb der vereinbarten Rentengarantiezeit von 10 Jahren, bilden die restlichen garantierten Monatsrenten bis zum Ablauf dieser Rentengarantiezeit die Berechnungsgrundlage für die Kapitalabfindung an den/die Erben. Die staatliche Förderung wird anteilig abgezogen, das verbleibende Kapital fließt in die Erbmasse. Nach Ablauf der Rentengarantiezeit erlischt der Vertrag ohne weitere Leistung.

Kombination aus Auszahlplan und lebenslanger Rentenzahlung ab dem 85. Lebensjahr aus einer aufgeschobenen Rentenversicherung:
- Todesfall vor dem 85. Lebensjahr: Das Restkapital aus dem Auszahlplan und der Beitragsanteil für die Rentenversicherung ab dem 85. Lebensjahr fließen nach Abzug der anteiligen staatlichen Förderungen in die Erbmasse.
- Todesfall nach dem 85.Lebensjahr: Die Leistungspflicht der Rentenversicherung erlischt.

Was passiert, wenn ich im Alter auswandere 'Mallorca-Rente'?

Rentner, die ihren Alterswohnsitz in ein Land der Europäischen Union verlegen, können künftig die staatlichen Zulagen behalten. Die Riester-Förderberechtigung ist nicht mehr an die unbeschränkte Einkommenssteuerpflicht in Deutschland geknüpft - und damit nicht mehr an den Wohnsitz im Inland. Bei Alterswohnsitzen außerhalb der Europäischen Union sind die Zulagen zurückzuzahlen (förderschädliche Verwendung).

Können Altersvorsorgeverträge für selbst genutztes Wohneigentum verwenden werden?

Ab 01.01.2014  ist  bis zum Beginn der Auszahlungsphase eine Entnahme durchgängig bis zu 100 % möglich. Dafür gelten folgende Voraussetzungen:
Bei teilweiser Entnahme muss ein gefördertes Restkapital von 3.000 EUR im Vertrag verbleiben.
Wenn die Entnahme unmittelbar zur Anschaffung/Herstellung einer selbstgenutzten Immobilie oder der Tilgung eines zu diesem Zweck aufgenommenen Darlehens dient, muss das entnommene, geförderte Kapital mindestens 3.000 EUR betragen.

Bei einer Entnahme zur Finanzierung eines Barriere reduzierenden Umbaus einer Immobilie gelten unterschiedliche Mindestentnahmebeträge:

a) Umbau innerhalb von drei Jahren nach der Anschaffung/Herstellung der Immobilie:
Mindestentnahmebetrag 6.000 EUR
b) Umbau später als drei Jahre nach der Anschaffung/Herstellung der Immobilie:
Mindestentnahmebetrag von 20.000 EUR

Kann ich den Vertrag während der Einzahlungsphase ruhen lassen?

Ja, es besteht die Möglichkeit, den Vertrag ruhen zu lassen. Der Vorsorgesparer muss die Sparkasse Holstein informieren, wenn er diese Möglichkeit in Anspruch nehmen will. Es empfiehlt sich aber, hiervon nur sehr zurückhaltend Gebrauch zu machen, da durch fehlende Einzahlungen die späteren Auszahlungen entsprechend gemindert werden.

Kann ich jederzeit über meinen Holstein VorsorgePlus Vertrag verfügen?

Generell gilt, dass über das angesparte Kapital aus einem Altersvorsorgevertrag nicht verfügt werden soll. Sie können dennoch jederzeit mit einer Frist von 3 Monaten zum Quartalsende Ihren Holstein VorsorgePlus Vertrag kündigen. Mit Wirksamwerden der Kündigung können Sie Kapital auf einen Altersvorsorgevertrag bei einem anderen Anbieter übertragen. Dies ist förderunschädlich. Ihre Steuervorteile und die bereits gewährten Zulagen müssen nicht zurückgezahlt werden.

Was geschieht, wenn ich Empfänger von Arbeitslosengeld II bin?

Die Riester-Rente stellt staatlich gefördertes Altersvorsorgevermögen dar. Solange das Vermögen nicht „schädlich verwendet“ wird, gilt es in Höhe der geförderten Beiträge (maximal bis zu 2.100 EURO jährlich- inklusive Zulagen) und Erträge als geschütztes Vermögen. Bei der Ermittlung des verwertbaren Vermögens von Arbeitslosengeld II-Empfängern spielt es keine Rolle.

Durch amtliche Bestimmungen zur Konkretisierung des Gesetzes, durch Rechtsverordnungen oder nachfolgende Gesetzgebungsverfahren können Änderungen bei der Förderung der privaten Altersvorsorge eintreten.

Was bedeutet nachgelagerte Besteuerung?

Während der Ansparphase werden die Eigenbeiträge uns Zinserträge nicht versteuert:
- Auf das Freistellungsvolumen werden die Zinserträge nicht angerechnet und unterliegen demzufolge nicht der Abgeltungsteuer. Die Abgabe eines Freistellungsauftrages ist nur dann notwendig, wenn außer dem Altersvorsorgevertrag noch weitere Depots oder Konten im selben Institut unterhalten werden.
- Steuerfreistellung der Eigenbeiträge durch Zulagenzahlung bzw. Sonderausgabenabzug. Mit Beginn der Rentenzahlungen in der Auszahlphase werden diese Renten bzw. die Teilauszahlungsbeträge (maximal 30 % vom Kapital- siehe auch Punkt 15) dann in voller Höhe besteuert.

Wie wird die Rente versteuert?

Die mit der Auszahlungsphase beginnende Rentenzahlung wird nicht nur mit dem Ertragsanteil, sondern in voller Höhe versteuert.

Was ist Holstein VorsorgePlus für ein Produkt?

Bei dem Produkt Holstein VorsorgePlus handelt es sich um einen zertifizierten Riestervertrag, der als Bankguthaben mit Zinsansammlung angelegt wird.

Wie sind die Konditionen für Holstein VorsorgePlus?

Die Zinsanpassung erfolgt auf Basis der Veränderung des Referenzzinssatzes. Die Zinsen orientieren sich an gleitenden Durchschnitten (Pfandbriefrenditen der Bundesbank).

Als Basiskonditionen wird eine Mischung der folgenden gleitenden Durchschnitte herangezogen:
20% gleitender Euribor 3 Monate (Bundesbank Zeitreihe BBK01.SU0316G)
20% gleitende Pfandbriefrenditen (Bundesbank Zeitreihe BBK01.WZ3469)
60% gleitende Pfandbriefrenditen (Bundesbank Zeitreihe BBK01.WZ3474)

Die Konditionen werden zum ersten Bankarbeitstag des Monats überprüft und per 1. Kalendertag des jeweiligen Monats angepasst. Die Höhe des Referenzzinssatzes bei der Zinsanpassung wird im Preisaushang bekannt gegeben. Des Weiteren wird der Sparer über die im abgelaufenen Jahr vorgenommenen Zinsanpassungen im Jahreskontoauszug informiert.

Wie hoch sind die Gebühren?

Für die Kontoführung wird ein jährliches Entgelt in Höhe von 10.00 EUR berechnet. Bei Wechsel und Übertragung auf einen anderen Anbieter werden Gebühren wie folgt erhoben:

Wechsel in ein anderes Riester-Produkt 150,- EUR
Auszahlungen im Rahmen des Altersvorsorge-Eigenheimbetrages 150,- EUR
Regelungen für den Versorgungsausgleich 150,- EUR
Auszahlungen im Rahmen förderschädlicher Verwendungen 150,- EUR

Wann erhalte ich Leistung aus meinem Holstein VorsorgePlus Vertrag?

Frühestens mit Vollendung des 62. Lebensjahres (Mindestbeitragszahlungsdauer 3 Jahre).
- Die einmalige Kapitalentnahme von bis zu 30% des zu Beginn der Auszahlungsphase zur Verfügung stehenden Kapitals ist förderunschädlich.
- Ratenzahlung im Rahmen eines Auszahlplanes: Der Auszahlplan muss gleichbleibende oder steigende monatliche Zahlungen bis zum 85. Lebensjahr des Berechtigten gewährleisten. Danach muss eine lebenslange Leibrente gewährt werden.
- Lebenslange gleichbleibende oder steigende monatliche Leibrente.

Zusätzlich können die Vertragspartner vereinbaren, dass bis zu zwölf Monatsleistungen in einer Auszahlung zusammengefasst werden oder dass eine Kleinbetragsrente abgefunden wird.

Was ist eine Kleinbetragsrente?

Bei Vorliegen einer Kleinbetragsrente ist die Auszahlung zu Beginn der Auszahlungsphase in einem Betrag unschädlich, d.h. in diesem Fall sind die Zulagen und die Steuerermäßigungen nicht zurückzuzahlen. Eine Kleinbetragsrente ist eine Rente, die bei gleichmäßiger Verrentung des gesamten zu Beginn der Auszahlungsphase zur Verfügung stehenden Kapitals eine monatliche Rente ergibt, die 1 Prozent der monatlichen Bezugsgröße nach § 18 SGB IV nicht übersteigt.

Die aktuellen Kleinbetragsrenten sind für 2016:
alte Bundesländer: mtl. 29,05 € / jährl. 348,60 €
neue Bundesländer: mtl. 25,20 € / jährl. 302,40 €

Die zugrundeliegende Bezugsgröße nach § 18 SGB IV wird jährlich neu festgelegt.

Die aktuellen Kleinbetragsrenten sind für 2017:

alte Bundesländer: mtl. 29,75 EURO / jährl. 357,00 EURO

neue Bundesländer: mtl. 26,60 EURO/ jährl. 319,20 EURO

Welche Auszahlungsvarianten gibt es?

Da die Auszahlungsphase vielfach noch in weiter Zukunft liegt, kann noch keine Zinsvereinbarung bzgl. des Bankauszahlplanes getroffen werden bzw. eine genaue Berechnung über die zu erwartende Rentenhöhe aus dem Bankauszahlplan und/oder der Rentenversicherung angestellt werden. Mit Abschluss eines Holstein VorsorgePlus Vertrages wird vereinbart, dass die Auszahlung zu Beginn der Auszahlungsphase in Form
- einer lebenslangen gleich bleibenden oder steigenden monatlichen Leibrente oder
- eines Bank-Auszahlplanes (mit ab 85. Lebensjahr anschließender lebenslanger Teilkapitalverrentung) erfolgt.

Wie kann ich, auch als Nicht-Kunde der Sparkasse Holstein, einen Holstein VorsorgePlus- Vertrag abschließen?

Nutzen Sie unseren bequemen Online-Antrag und lassen sich Ihr persönliches Angebot zustellen. Sofern Sie noch kein Kunde der Sparkasse Holstein sind, können Sie im Anschluss Ihre Identifikation auch ganz einfach per Videolegitimation vornehmen. Parallel dazu senden Sie uns die unterschriebenen Eröffnungsunterlagen per Post zurück oder reichen diese in einer Filiale der Sparkasse Holstein ein.

Rahmenbedingungen für den
Abschluss von Holstein VorsorgePlus (HVP)

 

- Verträge von mittelbar Zulagenberechtigten werden nur dann angenommen, wenn der Vertrag des unmittelbar Zulagenberechtigten ebenfalls über die Sparkasse Holstein läuft.

- Sie können HVP bis zu einem Alter von einschließlich 58 Jahren beantragen.

Hier finden Sie die Muster-Produktinformationsblätter (Muster-PIB) zu unserem Riester Banksparplan Holstein VorsorgePlus. Zur Veröffentlichung im Internet sind wir nach § 7 Absatz 4 Altersvorsorgeverträge-Zertifizierungsgesetz (AltZertG) verpflichtet. Anhand dieser Muster können Sie sich einen ersten Eindruck zu unserem Produkt verschaffen. Zur besseren Vergleichbarkeit hat der Gesetzgeber genaue Vorgaben zu Laufzeit und Beitrag gemacht. Gesetzlich vorgeschrieben sind Muster-PIBs zu den Laufzeiten 12, 20, 30 und 40 Jahren, einem monatlichen Beitrag von 87 Euro und einer Grundzulage von 154 Euro im Jahr. Die Rentenzahlung beginnt immer mit dem 67. Geburtstag des Musterkunden.

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